Man hat sich auf diesen 12. WM Lauf auf der Insel Zypern sehr gewissenhaft vorbereitet. Dementsprechend können auch die beiden Teamverantwortlichen Raimund Baumschlager und Armin Schwarz zuversichtlich sein: "Wenn wir keine gravierenden Probleme bekommen, wäre es durchaus möglich, dass wir unser erfreuliches Ergebnis von Deutschland wiederholen könnten. Trotzdem Cypern bleibt ein reines Lotteriespiel. Die Beschaffenheit der Strecken ist sehr, sehr schlecht, wir sind auf diese Bedingungen bei Testfahrten in Österreich eingegangen. Bei Harri hoffen wir, dass er jetzt genug Vertrauen hat das notwendig ist, um jenen Speed zu wählen, der ihn in die WM-Punkte bringen kann. Wenn Andreas das gleiche Tempo fährt wie im letzten Jahr mit einem GrpN Auto, dann kann auch für ihn ein positives Resultat möglich sein."

"Es wird in Zypern sehr schwierig sein. Ich hoffe, dass wir keine technischen Probleme haben und auf den schlechten Strassen nur wenige Reifenschäden. Das Handling des Fabia ist gegenüber dem letzten Schottereinsatz in Griechenland wesentlich besser geworden, das Team hat sehr viel dafür gearbeitet," so ein optimistischer Harri Rovanperä, der einen guten Endrang für möglich hält.

Andreas Aigner wird seine im letzten Jahr gewonnenen Erfahrungen in Zypern einsetzen: "Ich werde versuchen nicht gleich voll anzugreifen. Wichtig auf der Insel ist es, einen konstanten Speed über die gesamte Rallye hin, zu wählen. Mit diesem Rezept sollte es möglich sein, trotz der heftigen Strecke halbwegs über die Runden zu kommen. Größtenteils kenne ich die Strecke, nur zwei oder drei Prüfungen sind neu für mich."