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Nicolaj Moller Madsen – DKM:

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Christian Sörensen – DJKM:

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von cmv-sportmedia
   

smallWer die Ergebnislisten der beiden deutschen Formel-3 Championate Euroserie und ATS F3 Cup studiert, dem fällt derzeit eine ziemlich offensichtliche Überlegenheit der mit Motoren von Volkswagen angetriebenen Teams auf. Eine Entwicklung, die selbst von Insidern vor dem Saisonstart noch nicht abzusehen war, jedoch mittlerweile wesentlichen Einfluss auf das aktuelle Renngeschehen hat.

Der Erlenbacher Formel-3 Pilot Markus Pommer startet für das Dingolfinger Brandl Racing Team und beendete die letztjährige Saison bei seiner F3 Premiere als schnellster Pilot mit einem Mercedes Motor auf der hervorragenden dritten Gesamtposition. Nach bisher vier von neun Rennen ist der schnelle Youngster mit bisher eher mäßigen Erfolgen weit von seinem Saisonziel entfernt, die Meisterschaft für sich zu entscheiden.

Nach dem Wochenende im niederländischen Assen waren es erneut die Volkswagen Teams, die das Geschehen dominierten. Markus Pommer war in allen Sitzungen zwar schnellster Pilot mit einem Motor des Stuttgarter Autobauers, kam aber nie wirklich in Schlagdistanz einer Podiumsplatzierung.

Trotz konzentrierter Vorbereitung und fehlerfreier Fahrt gelangen dem 19-jährigen in beiden Zeittrainings lediglich die Startpositionen neun und sieben. Eine erste Vorentscheidung war somit schon gefallen, da aufgrund der Streckencharakteristik in Assen bzw. dem aerodynamischen Layout in der Formel-3 ein Überholen in den Rennen nur sehr schwer möglich ist.

Markus Pommer machte das Beste aus der Situation und belegte am Samstag den sechsten Platz bzw. beim zweiten Rennen am Sonntag die siebte Position. Hier hing der Brandl Racing Pilot rundenlang hinter einem Piloten fest, dessen Motorabdeckung sich teilweise gelöst hatte.

“Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Rennleitung meinen Vordermann an die Box holt, da es bei Geschwindigkeiten weit über 200 km/h sehr gefährlich gewesen wäre, wenn sich die Haube komplett gelöst hätte. Leider hat man das versäumt und ich bin schließlich auf dem siebten Platz hängengeblieben. Dass ich erneut bester Mercedes-Mann war, ist nur ein schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass die ersten fünf bis sechs Positionen derzeit immer an VW-Leute vergeben werden.”

Der schnelle Nachwuchspilot hat bereits am kommenden Wochenende im Rahmen des legendären Truck GP am Nürburgring erneut die Gelegenheit die derzeitige VW-Dominanz zu durchbrechen. Der Nürburgring ist rein witterungstechnisch immer für eine Überraschung gut und vielleicht spielt das Glück dem jungen Racer etwas in die Karten.

Internet: www.markus-pommer.de bzw. www.brandl-racing.de

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