Punkteloser Aufwärtstrend in Holland
Einen klar erkennbaren Aufwärtstrend trotz zählbarer Punkte zeigte Rene Binder beim jüngsten Auslandsgastspiel der Deutschen Formel 3 im Assen…
“Der 12. Platz ist zwar nicht ganz das Resultat, das wir uns nach dem letzten Test am Nürburgring erhofft hatten”, so der 18jährige Zillertaler im O-Ton, “aber unterm Strich scheint es doch schön langsam bei mir aufwärts zu gehen. Das hat man in den freien Trainings gesehen und auch im zweiten Qualifying, wo mir nicht einmal 2 Zehntel auf die Top-8 gefehlt haben.”
Bei der derzeitigen Leistungsdichte im ATS Formel 3 Cup entscheiden ohnehin nur mehr Wimpernschläge über “Top” oder “Flop”. Da ist es für einen “Formel-Frischling” schon einmal wichtig, “wenn man wenigstens einen Teamkollegen hinter sich lassen kann. Das Auto war in den schnellen Kurven extrem unberechenbar, da haben unsere Ingenieure aber am Samstagabend mit Kevin Magnussen noch etwas herausgetüftelt, das uns vielleicht für den Rest der Saison weiterhelfen wird. Für das kommende Wochenende sollten wir zumindest bessere Karten haben als auf der Motorradstrecke von Assen.”
Und, weil er aufgrund seiner Schulsituation heuer noch viel zu wenig Zeit mit seiner Mannschaft verbringen konnte, reiste Rene am Sonntagabend gleich direkt nach Oschersleben, um dort bei “Motopark Academy” bei den Rennvorbereitungen mitzuarbeiten. “Mit gefällt es, wie der Junge mit anpackt und seine Mechaniker unterstützt”, lobt sein britischer Renningenieur Danny King.
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