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von cmv-sportmedia  

Der Saisonauftakt der Vega Trophy in Hahn war für die Fahrer und Mechaniker eine ereignisreiche und anspruchsvolle Veranstaltung. Gezeichnet von ständigen Wetterwechseln musste das Team sich stetig umstellen und sein Material den schwierigen Bedingungen anpassen.

Dem Team von Robin Landgraf und seinen Fahrern gelang dies am Besten. In eigentlich allen Klassen kämpfte man um den Sieg.

In der KF Junior Klasse war das Team mit Richard Cobilanski und Marius Zug mit gleich zwei Sieganwärtern am Start. Obwohl beide Piloten in Ihrer Debütsaison unterwegs sind, waren sie schon während der Trainings egal unter welchen Bahnbedingungen die Piloten mit den schnellsten Zeiten.

Marius Zug belegte das im Zeittraining mit Position zwei eindrucksvoll. Richard hatte das Zeittraining leider taktisch falsch angegangen und belegte deshalb lediglich Platz 9. Das erste Rennen begann mit einer Schrecksekunde für Marius, der an zweiter Stelle liegend in der ersten Runde von einem sich drehenden Fahrer aus dem hinteren Feld aus dem Rennen geworfen wurde. Richard nutze das dadurch entstandene durcheinander und verbesserte sich bereits in Runde eins um drei Positionen. Im weiteren Verlauf des Rennens fuhr Richard dann bis auf Platz 3 nach vorne.

Der zweite Lauf war das Rennen der RL-Jungs. Richard fiel am Start auf Platz 5 zurück, holte dann aber bis auf Platz zwei auf. Marius zeigte ein beeindruckendes Rennen. Aus dem hinteren Feld kommend überrollte er die Konkurrenz im Eiltempo und wurde unglaublicher Dritter. Leider wurde Marius im Nachhinein mit einer 10 sek. Zeitstrafe belegt, die ihm das Tagesergebnis verhagelte.

In der X30 Senior Klasse startete Emil Sawan Montag und demonstrierte einmal mehr die Qualitäten des Teams. Im Training haderte Emil noch mit SetUp Problemen, doch right on time präsentierte er sich zum Zeittraining in Schlagdistanz und sicherte mit Platz 6 eine gute Ausgangsposition. Im ersten nassen Rennen wurde Emil guter Fünfter. Im Finale kämpfte er sich dann eindrucksvoll auf Platz zwei nach vorne.

In der X30 Junior Klasse war es das Rennen des Valentin Wiesender. Nach einem sehr schwachen Zeittraining in dem er lediglich Platz 24 belegte, kämpfte sich Vali im ersten Rennen auf Platz 7 nach vorne. Er fuhr plötzlich wie entfesselt und überzeugte mit dem selben Speed wie schon in Wackersdorf beim Frühjahrspokal. Im Finallauf verbesserte sich Valentin um noch einen Platz auf Position 6.

In der Bambini light Klasse wurde Lilly Zug zweimal Erste. Dies ist bei der schwach besetzten Klasse nicht schwer, jedoch ließ sie in dem extrem stark besetzten Feld auch etliche ältere Bambini Fahrer hinter sich.

Robin Landgraf: „ Das war ein erneut sehr gutes Wochenende für mein gesamtes Team. Extrem glücklich bin ich mit meinen KF Junioren, die beide als Rookies die erfahrenen Konkurrenten extrem gut im Griff hatten. Wir haben derzeit eine tolle Mannschaft von erfahrenen Technikern und  jungen erfolgshungrigen Piloten, die sich super ergänzen.“

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Das Team von Robin Landgraf feierte am vergangenen Wochenende einen Einstand in die Saison wie er nicht besser hätte sein können. Mit neun Piloten war das Team nach Wackersdorf gereist und für jeden war es eine Reise wert.  Am Ende der Veranstaltung konnte das Team fast alle Klassen für sich entscheiden.

In der KF Junior Klasse trat Marius Zug das erste Mal in einem „großen“ Kart an und stellte mit der Pole Position im Zeittraining schon eindrucksvoll unter Beweis, dass ihm die neue Klasse sehr gut liegt. Es folgten zwei dominante Laufsiege in Rennen eins und zwei. Der dritte Lauf musste aufgrund der widrigen Bedingungen und einem daraus resultierenden Unfall abgebrochen werden. Mit dem Gesamtsieg feierte Marius ein fast makelloses Debüt in der KFJ Klasse.

Lilly Zug, seine jüngere Schwester, tat es Marius in der Bambini Light Klasse gleich. Mit der PolePosition, einem dritten Platz und zwei souveränen Laufsiegen sicherte auch sie sich den Gesamtsieg der Veranstaltung.

Der Bambini Pilot Egor Litvinenko schien das unglaubliche Teamresultat zunächst fortzuführen. Nach der PolePosition und einem souveränen Laufsieg im ersten Rennen flog Egor im zweiten Rennen von der Strecke und musste dieses frühzeitig beenden. Im letzten Lauf holte Egor nochmals kräftig auf und wurde somit noch Gesamtfünfter.

Die X30 Senior Klasse war einmal mehr die Paradedisziplin des RL-Competition Teams. Mit den Plätzen eins und zwei sicherte man sich direkt die beiden obersten Plätze des Podiums! Emil Sawan Montag als Gesamtsieger und Maximilian Huber als Zweiter machten einen tollen Job und entschieden die Rennen jeweils unter sich.

Marco Glück startete in sein erstes richtiges Rennen und zeigte ebenfalls eine tolle Performance.

Für eine Überraschung sorgten die X30 Junioren. Hier dominierte Valentin Wiesender die Veranstaltung nach anfänglichen Problemen nach Belieben und holten ebenfalls den Gesamtsieg.

Der Rookie Patrick Geissler schien etwas von Pech verfolgt. Er zeigte nach einem Unfall im ersten Rennen eine unglaubliche Aufholjagd in Rennen zwei, die auf Platz 3 allerdings erneut durch einen Unfall beendet wurde. Im Finale wiederholten sich dann die Ereignisse. Erneut eine unglaubliche Aufholjagd, die dann allerdings wieder etwas eingebremst wurde.

Robin Landgraf: „ Wir haben ein unglaubliches Wochenende hinter uns. Ein Einstand nach Maß! Wenn man in allen Klassen gewinnt und teilweise sogar die Plätze eins und zwei belegt ist das die Belohnung für unsere harte Arbeit im Winter. Einen Dank gilt all meinen Mechanikern und Helfern, die ein solches tolles Ergebnis dem Team und den Fahrern erst ermöglichen!“

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Robin Landgraf informierte uns in einem kurzen Gespräch über die Pläne für die Saison 2015 und darüber hinaus. Der junge Teamchef hat ein interessantes Programm für seine Piloten geschnürt, das so wie es aussieht auch recht einzigartig ist und etwas an die Ideen von Nicolas Todt und seiner ART Gruppe erinnert.

Zu den strukturellen Neuerungen in seinem Team äußert sich Robin Landgraf wie folgt:

„ Die Firma RL-Competition ist seit mehr als 10 Jahren ein Dienstleister im Kartsport mit einem Fokus auf junge Talente und Nachwuchsfahrer. In der Vergangenheit haben wir etliche Nachwuchspiloten hervor gebracht, die wir dann auf Ihrem weiteren Weg im Motorsport nur noch aus der Ferne beobachtet haben. Dies wird sich ab 2015 massiv ändern! RL-Competition wird seinen Piloten, die den Weg in den Automobilsport einschlagen möchten, auch hier weiter begleiten und versuchen deren Karrieren in die richtigen Bahnen zu lenken.“

An welche Serien denkt das Team dabei?

„Wir planen für unsere Piloten in zwei Richtungen. Zum einen liegt unser Augenmerk auf dem Formelsport und hier im Speziellen auf den Formel 4 Meisterschaften in Deutschland und Italien. Zum anderen halten wir das Thema Tourenwagen für ein nicht zu verachtendes alternatives Einstiegszenario in den Automobilsport. Hier liegt unser Focus auf dem BMW M235I-Racing Cup, der im Rahmen der „VLN“ auf dem Nürburgring und der „Hankook 24 Stunden Series“ ausgetragen wird. Unsere Nähe zu BMW und die damit verbundenen  Aufstiegschancen in den BMW Werkskader oder einfach nur die perfekte Vorbereitung auf den Tourenwagensport haben hier den Ausschlag für dieses Engagement gegeben.“

Wird es dann in diesen beiden Serien auch jeweils ein RL-Competition Team geben?

„Nein! Das wird nicht direkt so sein! Ganz getreu dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ werden wir weiterhin dem Kartsport treu bleiben und uns nicht mit dem Einstieg in zwei weitere Serien schwächen. Wir bilden vielmehr strategische Partnerschaften mit etablierten und auf Ihrem Gebiet erfolgreichen Teams und verstärken diese weiter durch unser „Performance Management“. Im Bereich Tourenwagen haben wir eine Kooperation mit dem Team Sorg-Rennsport gegründet, die unser eigenes Fahrzeug einsetzen und betreuen werden. Unser Mitarbeiter Markus Müller wird sich vom Kartsport etwas zurückziehen und dieses Projekt exklusiv begleiten. Als erster Fahrer steht hier Michael Schmid fest. Er hat bereits einige vielversprechende Testfahrten absolviert und sogar schon zweimal mit Tagesbestzeiten aufhorchen lassen. Der BMW wird unter der Bewerbung „Sakosta-Racing“ starten und neben den Renneinsätzen etliche Testkilometer in ganz Europa absolvieren. Derzeit befindet sich das Team rund um den BMW gerade in Ascari, Spanien. In der Formel 4 stehen wir ebenfalls gerade kurz vor einem Vertragsabschluss mit einem strategischen Partner der die Serie höchst wahrscheinlich aufmischen wird. Als Pilot steht hier bereits Kevin Kratz fest, der ebenfalls schon erste Testfahrten absolviert hat und dabei einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die neuen Fahrzeuge für dieses Projekt werden in Kürze geliefert und die Bekanntgabe des Partners wird bis Ende Februar erfolgen“

Und wie geht es im Kartsport weiter mit RL-Competition:

„Wie gesagt dieser Bereich ist und bleibt unser Hauptbetätigungsfeld! Wir haben hier unsere nunmehr langjährige Kooperation mit der Firma CRG verlängert. Unsere Aufbauarbeit und das frühzeitige Bekenntnis zu dieser Marke hat scheinbar nicht nur für uns Früchte getragen. Mit zwei weiteren etablierten großen Teams (Keyzer und TB) hat CRG einige Marktanteile hinzugewonnen. Wir sind stolz darauf, dass im Jahr 2015 zwei Piloten aus unseren Reihen den Sprung in das offizielle CRG Werksteam geschafft haben. Ido Cohen aus Israel, den wir seit Mitte letzter Saison begleiten, wird offizieller Werksfahrer in der Rotax Euro Challange für CRG. Egor Litvinenko wird bei den MiniKarts für GAMOTO Kart, dem CRG Werksteam, starten.

RL-Competition wird sich wie bisher auf den deutschen Markt fokussieren und hier die Serien des ADAC-Kart-Masters und der DKM sowie die Regionalserien im Süden betreuen. Aufgrund der Wechsel von Kevin Kratz und Michael Schmid in den Automobilsport tut sich bei den X30 Senioren gerade eine Lücke auf, die es noch zu schließen gilt. Emil Sawan Montag wird erneut in dieser Klasse starten, wer hier jedoch beim Masters sein Teamkollege wird wissen wir noch nicht. In der Bambini Klasse hinterlässt Marius Zug, der in die KFJ Klasse wechselt, ebenfalls eine Lücke, die wir noch zu schließen versuchen, da wir in dieser Klasse ebenfalls mit das beste Material haben.

Im Bereich der KFJ treten wir mit Marius Zug und dem ebenfalls jungen Rumänen Richard Cobilanski an. Das wird eine große Herausforderung, da wir mit diesen beiden Piloten sicher die jüngsten Fahrer im Feld stellen. Beide Piloten werden im Übrigen mit Motoren von GFR (Gordon Finlayson) ausgerüstet und allein schon dadurch immer wieder für Aufsehen sorgen können.“

Wie es scheint steht das RL-Competition Team vor einer aufregenden Saison 2015. Robin Landgraf befindet sich gerade im italienischen LaConca und bereitet sich dort bei frühsommerlichen Temperaturen mit seinen bereits fixierten Piloten auf die ersten Rennen vor! Der Startschuss wird der zweite Winterpokal in Kerpen am 21. und 22.03. sein.

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Das Beste kommt zu Schluss! Auch in dieser Saison darf das RL-Competition Team den Gewinn des ADAC Bundesendlauf feiern. In der Klasse X30 Senioren dominierte Emil Sawan Montag die gesamte Veranstaltung und wiederholte den Triumph von Maximilian Huber aus dem Vorjahr. Emil sicherte sich zunächst mit fast 4 Zehntel Vorsprung die Pole Position. In den Rennen dominierte er dann gleichermaßen. Beide Rennen gewann Emil souverän mit enormem Vorsprung.

In der Bambini light Klasse startete Lilly Zug und belegte die gesamt 8. Position. Leider wurde die jüngste im Team im Finallauf auf Platz 5 liegend umgedreht und verlor dadurch einige Positionen.

Lillys Bruder Marius verblüffte die Konkurrenz im Zeittraining mit einer Fabelzeit und der Pole Position mit sieben Zehntel Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Leider lief es bei ihm am Rennsonntag nicht mehr so gut und Marius musste sich mit dem neunten Platz in der Gesamtwertung zufrieden geben.

Valentin Wiesender erlebte ebenfalls ein Wochenende zum Vergessen. Und wurde total 22.

Robin Landgraf: „ Ich bin sehr stolz auf Emils Leistung. Er hatte seine Konkurrenten das ganze Wochenende nach Belieben im Griff. Die Saison so zu beenden ist großartig! Lilly hat für Ihr Alter ebenfalls eine tolle Performance gezeigt. Marius und Vali haben etwas enttäuscht, jedoch liegen da die Erwartungen auch sehr hoch.“

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Der fünfte Lauf des ADAC Kart Masters fand dieses Jahr im bayrischen Wackersdorf statt. Mit von der Partie waren neun Piloten des RL-Competition Teams. Am stärksten war das Team in der X30 Senior Klasse vertreten. Hier starteten gleich 5 Piloten. Mit Kevin Kratz und Emil Sawan Montag waren zwei Piloten mit von der Partie, die sich noch Hoffnungen auf vordere Platzierungen in der Meisterschaft machen konnten. Neu, oder besser gesagt nach seinem Abenteuer Teamwechsel wieder im Team, war Maximilian Huber. Michael Schmid und Shun Iwamitsu komplettierten das Aufgebot. Nach dem Zeittraining konnte sich das Ergebnis schon mal sehen lassen. Vier der fünf Piloten befanden sich unter den ersten elf Fahrern, damit demonstrierte das RL-Competition Team einmal mehr, dass man nicht nur mit einem Fahrer konkurrenzfähig ist, sondern dass quasi alle Piloten berechtigte Hoffnungen auf Laufsiege haben. Nach den Heats war das Ergebnis ähnlich positiv. Kevin Kratz positionierte sich mit Platz 5 am Besten vor Emil Sawan Montag, Maximilian Huber und Shun Iwamitsu gefolgt auf den Plätzen sieben, zehn und elf.

Der erste Lauf verlief dann äußerst turbulent. Kevin Kratz, der zunächst auf dem Weg nach vorne war, wurde in mehrere Rangeleien verwickelt und fiel zwischenzeitlich bis auf Platz 18 zurück. Nach einer tollen Aufholjagd seinerseits schaffte er es wieder auf Platz 8 nach vorne, ehe nach der Zieldurchfahrt eine 10 Sekunden Zeitstrafe für ein sagen wir mal grenzwertiges Überholmanöver ausgesprochen wurde, was ihn erneut auf Position 21 zurück warf. Emil und Maxi fuhren beide ein sehr gutes und taktisches Rennen und belegten die Plätze 4 und 5.

Der Finallauf fing dann ähnlich turbulent an wie der erste Lauf. Emil konnte sich direkt mit der Spitzengruppe absetzen.  Maxi aber musste sich nach einem bescheideneren Start erst wieder nach vorne arbeiten. Kevin Kratz erlebte ein Abziehbild des ersten Rennens. Trotz tollem Einsatz und etlichen Überholmanövern belegte er final aufgrund etlicher Zwischenfälle nur Rang 16. In der Schlussphase des Rennens überschlugen sich vorne die Ereignisse. Die Vierergruppe bestehend aus Hanses, Steffen, Montag und Maxi Huber lieferte sich einen regelrechten Showdown in der letzten Runde. Hanses fuhr letztendlich als Sieger über die Ziellinie, dicht gefolgt von Maxi und Emil. Damit waren schlussendlich zwei RL Piloten auf dem Podium.

Robin Landgraf: „ Das war ein grandioses Wochenende für meine X30 Senioren. Kein Team ist hier so stark aufgestellt wie wir es sind. Bei uns hätten heute drei Piloten gewinnen können. Zwei stehen am Ende auf dem Podium. Unglaublich. Am meisten freut es mich an diesem Wochenende für Maximilian Huber. Nach seinem Sieg beim Bundesendlauf 2013 hatte er mein Team verlassen und erlebte eine für ihn frustrierende Saison. Nach dem er schlussendlich dann doch wieder den Weg zu uns gefunden hat, steigt er ohne Test in unser CRG ein und wird damit direkt wieder Zweiter. Das war einfach eine tolle Bestätigung für unser Material und unser Team.“

In der X30 Junior Klasse starteten neben Timo Hochwind diesmal auch Valentin Wiesender und Konstantin Holzke. Die beiden letzteren Piloten waren Gaststarter, die in der nächsten Saison in die Kart Masters Serie einsteigen möchten und das Rennen als Test nutzten.

Nach dem Zeittraining sah das Ergebnis noch mehr deprimierend als motivierend aus. Valentin Wiesender belegte Platz 20, Timo Hochwind Platz 23 und Konstantin Holzke Platz 33. Nach den Heats konnten sich Timo und Vali deutlich verbessern. Mit den Plätzen 15 und 17 und dem gefundenen Speed in den Heats war man vorsichtig optimistisch. In dem ersten Finallauf verbesserte sich Timo dann nochmals auf Position 12. Valentin war einer der schnellsten Piloten im Feld und beendete das Rennen allerdings unglücklich auf Platz 18. Konstantin fuhr von Platz 34 auf Platz 20 nach vorne; er hätte jedoch noch weiter vorne sein können.

Der zweite Finallauf verlief dann zunächst überaus positiv. Timo war bereits auf Platz 7 nach vorne gefahren und Konstantin befand sich mit Platz 14 auch schon in den Punkterängen, ehe das Unheil begann. Nach einer Slow-Phase und dem Restart wurde Konstantin von der Bahn geräumt. Timo befand sich plötzlich in etlichen Zweikämpfen und verlor einige Positionen. Am Ende belegte Timo erneut Platz 12 und Vali wurde guter Sechzehnter.

Robin Landgraf: „ Wir haben mit den Junioren noch viel Arbeit vor uns um im nächsten Jahr an die Leistungen der Senioren anzuknüpfen, aber dieses Wochenende hat uns gezeigt, dass es machbar ist. Timo und Valentin sind hier an gleicher Stelle vor genau einem Jahr zweimal ganz hinten gewesen und kämpfen jetzt schon um eine Top 10 Platzierung. Konstantin kommt als Bambini neu in die Klasse und fährt auf Anhieb in den Punkterängen.“

Marius Zug war in der Bambini Klasse unterwegs. Nach einem taktisch verunglückten Zeittraining musste er sich in den Heats jeweils nach vorne arbeiten. Mit den Plätzen 8 und 10 gelang ihm das recht gut. Dennoch stellte Position 15 nicht gerade die beste Ausgangsposition für die Finalläufe dar. In einem tollen Rennen verbesserte sich Marius dann in Lauf eins bis auf Platz 10. Da Marius schon in Lauf eins um einiges schneller war, wie fast alle seine Konkurrenten vor ihm, erhoffte sich das Team viel von dem nun anstehenden Finallauf. Zu Beginn lief auch alles sehr gut. Marius konnte Position um Position gut machen und fuhr binnen weniger Runden bis auf Platz drei nach vorne. Im Positionskampf in der Spitzengruppe wurde Marius dann allerdings in der Schikane vor der Gegengarde umgedreht und in die Wiese befördert. Ein Rennunfall aber dennoch äußerst ärgerlich.

Robin Landgraf: „ Es tut mir total leid für Marius. Das ganze Jahr über hat er im Zeittraining Top Leistungen gebracht und irgendwie haben wir es dann im Rennen nicht umsetzen können. Nunmehr hat das Zeittraining nicht geklappt und er kämpft sich im Rennen von Platz 15 wieder bis auf einen Podestplatz nach vorne, und ich bin mir sicher er hätte sogar gewinnen können, und dann sowas.

Im Ganzen bin ich dennoch sehr zufrieden mit der Leistung all meiner Piloten. Wir haben eine tolle ADAC Kart Masters Saison erlebt. In der nächsten Saison werden uns zwar einige Piloten verlassen, die den Weg in den Automobilsport gehen werden, jedoch bin ich guter Dinge, dass wir auch wieder neue Fahrer haben werden, die uns dieselbe Freude bereiten werden.“

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Die Fahrer Kevin Kratz, Shun Iwamitsu, Konstantin Holzke und Timo Hochwind starteten für das RL-Competition Team in Wackersdorf und beeindruckten allesamt mit TOP Ergebnissen.

In der X30 Senior Klasse war es abermals Kevin Kratz der im Zeittraining diesmal die Konkurrenz deklassierte. Mit dreizehntel Vorsprung vor dem Zweitplatzierten sicherte er sich die begehrte Pole Position. Dann kam der Regen und die Karten wurden neu gemischt. Kevin kam wie schon in Oschersleben auch mit diesen Bedingungen zurecht und fuhr auf die Plätze 4 und 3 und sicherte sich damit noch den 5. Gesamtrang ganz knapp hinter dem Viertplatzierten und das obwohl Kevin die Meisterschaft nur sporadisch gefahren war und er an der Veranstaltung in Ampfing gar nicht teilnahm.

In der X30 Junior Klasse glänzten diesmal zwei Fahrer. Konstantin Holzke, der sein erstes Rennen in dieser Klasse bestritt, wurde auf Anhieb in Lauf eins unglaublicher Sechster. Timo Hochwind hatte einige Ausrutscher in Rennen eins und wurde dennoch Achter. Im Finale zeigte Timo dann seine volle Leistungsfähigkeit und wurde toller Vierter! Auch er sicherte sich mit Platz sechs ein beachtliches Meisterschaftsergebnis.

In der Bambini Klasse konnten Marius und Lilly Zug nicht starten, da sie beide in Straubing zum ADAC mussten. Marius sicherte sich trotz seiner Abwesenheit aufgrund seiner tollen Jahresperformance Platz 3 in der Meisterschaft. Seine Schwester Lilly wurde in Abwesenheit zur Meisterin der Bambini light gekürt.

Robin Landgraf: „ Wir durften in Wackersdorf abermals tolle Rennen erleben. Mein Dank gilt Annelie Weichert für dieses professionelle Umfeld. Meine Piloten waren dieses Wochenende allesamt toll unterwegs. Kevin hätte im Trockenen wahrscheinlich gewonnen, aber es war halt nicht trocken. Ich bin auch mit den Meisterschaftsergebnissen meiner Piloten überglücklich, die in allen Klassen unter den ersten sechs platziert sind. Das ist ein guter Lohn für unsere harte Arbeit über das ganze Jahr hinweg!“

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