Die Deutsche Kart Meisterschaft
 

Das Sprungbrett für die Rennkarriere

Die Deutsche Kart Meisterschaft (DKM) ist das höchste Prädikat, das der Kartsport in Deutschland zu vergeben hat. Der Deutsche Motor Sport Bund e. V. (DMSB) hat die DKM mit attraktiven Preisgeldern aufgewertet, um sie als Plattform und Basis für eine mögliche Karriere im Automobilsport für seine Lizenznehmer interessanter zu gestalten.

Die besten internationalen Elite-Fahrer treffen im Rahmen der DKM aufeinander, um in der sogenannten „Königsklasse“ neben den Preisgeldern auch den offiziellen Deutschen Kart-Meister zu krönen. Dabei findet die DKM-Serie jährlich auf den modernsten und größten Outdoor-Kartbahnen Deutschlands statt. Der DMSB klassifiziert in vier Klassements: Deutsche Kart Meisterschaft (DKM), Deutsche Challenger Kart Meisterschadt (DJKM), Deutsche Junior Kart Meisterschaft (DJKM) und Deutsche Schalt Kart Meisterschaft (DSKM).

Dass die DKM-Serie ein Sprungbrett für neue Motorsporttalente ist, hat sich in den zurückliegenden Jahren immer wieder bewahrheitet. Berühmtestes Beispiel ist der Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der Kerpener begann seine steile Karriere im Kartsport und feierte 1987 den Titel des Deutschen Kart-Meisters, nachdem er 1984 und 1985 zwei Meistertitel in der Junioren-Klasse gewann. Und auch DKM-Schirmherr  Bernd Schneider sammelte seine ersten Lorbeeren im Kartsport, bevor er seine späteren Erfolge in der Formel 1, der Deutschen Tourenwagen-Master (DTM) und anderen Serien feierte.
Auch aktuelle Newcomer standen bei der DKM erstmals im Rampenlicht: Nico Hülkenberg, aktueller Fahrer in der Formel 3-Euroserie und Testpilot beim Formel 1-Team Williams, schaffte es als bislang einziger Fahrer, in Folge zuerst Deutscher Junior Kart Meister (2002) und dann Deutscher Kart Meister (2003) zu werden. Sebastian Vettel trug sich 2001 in die Siegerliste ein und ist heute der jüngste Formel 1-Pilot, der bei einem Grand Prix punkten konnte. Bei der DTM mischt heute Timo Scheider ganz vorne mit – als Kartfahrer wurde er schon 1994 als Meister gefeiert.

Beim DMSB zeichnet sich ein fester Mitarbeiterstab für die professionelle Organisation und Abwicklung der Veranstaltung verantwortlich. Besonders die neu eingeführte Video-Race-Control ist dabei ein weiterer Beleg für die ständige Weiterentwicklung des Kartsports auf allen Ebenen: Mit Hilfe der Rennüberwachung ist es heute möglich, nahezu alle unsportlichen Fahrvergehen entsprechend zu ahnden.

Die Kart-Piloten können pro Veranstaltung insgesamt drei Mal punkten: Der Fahrer mit der schnellsten Runde im Zeittraining erhält für die Gesamtwertung zwei Punkte. Für den nach den Heats ausgetragenen Sprint gibt es für den Erstplatzierten 13 Punkte und für den Sieger im Finale 25 Punkte.


Die Deutsche Challenger Kart Meisterschaft
 

Ein großer Schritt auf dem Weg nach oben

Neben der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) wird auch der Deutsche Challenger Kart Meisterschaft (DCKM) ein hoher Stellenwert zugerechnet. Als die „Zweite Liga“ des Kartsports wird die DCKM bezeichnet, wobei diese Klasse auf dem direkten Weg in die Königsklasse führt.

Ebenso wie in der DKM treffen auch hier internationale Elitefahrer aufeinander, um sich bei fünf Veranstaltungen die wichtigen Punkte für das Gesamtklassement zu sichern. Nach der Neustrukturierung der einzelnen Klassen wurde im Jahr 2007 erstmals der Titel des Deutschen Challenger Kart Meisters ausgefahren. Bis zur letzten Veranstaltung blieb es auf den ersten Plätzen spannend. Am Ende sicherte sich der Deutsche Patrick Kappis mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung den ersten DCKM-Titel.

Der DSMB richtet die Veranstaltungen auf den modernsten und größten Outdoor-Kartbahnen Deutschlands aus. Dazu gehörten in den vergangenen Jahren die Rundkurse in Ampfing, Hahn/Hunsrück, Kerpen, Liedolsheim, Oschersleben und Wackersdorf.

Die Kart-Piloten können pro Veranstaltung insgesamt drei Mal punkten: Der Fahrer mit der schnellsten Runde im Zeittraining erhält für die Gesamtwertung zwei Punkte. Für den nach den Heats ausgetragenen Sprint gibt es für den Erstplatzierten 13 Punkte und für den Sieger im Finale 25 Punkte.

Die besten fünf Fahrer jedes Finallaufes erhalten ebenfalls Preisgelder:



Die Deutsche Junioren Kart Meisterschaft
 

Früh übt sich, wer ein Meister werden möchte

Seit der Aufwertung des Deutschen Junior Kart Pokals im Jahr 2002 wird die Deutsche Junior Kart Meisterschaft (DJKM) ausgetragen. Mit attraktiven Preisgeldern hat der Deutsche Motor Sport Bund e. V. auch das Meister-Prädikat für den ganz jungen Nachwuchs erheblich aufgewertet und attraktiver gemacht. Die DJKM soll als wichtiger Unterbau der DKM für den ganz jungen und talentierten Nachwuchs sorgen.

Die Läufe der DJKM werden zusammen mit der DCKM und der DSKM im Rahmen der DKM ausgetragen. Das ermöglicht den jungen Kartpiloten der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft, ihren größeren Kollegen über die Schulter zu schauen und von ihnen zu lernen. Denn auch sie fahren auf den gleichen Strecken wie die Piloten der DKM.

Internationalität ist auch im Fahrerfeld der DJKM üblich. Fahrerinnen und Fahrer vieler verschiedener Nationen besteigen hier das Kart und konnten sich schon in die Siegerlisten eintragen. Alleine in den vergangenen Jahren waren es drei Nationen, die den Deutschen Junior Kart Meister stellen: Im Jahr 2004 war es Marco Wittmann aus Deutschland, 2005 und 2006 die Niederländer Nigel Melker und Jack te Braak, 2007 der Brite Tom Grice und 2008 der Niederländer Nyck de Vries.

Die Kart-Piloten können pro Veranstaltung insgesamt drei Mal punkten: Der Fahrer mit der schnellsten Runde im Zeittraining erhält für die Gesamtwertung zwei Punkte. Für den nach den Heats ausgetragenen Sprint gibt es für den Erstplatzierten 13 Punkte und für den Sieger im Finale 25 Punkte.


Die Deutsche Schaltkart Meisterschaft
 

Das Sprungbrett für die Rennkarriere

Das schnellste Fahrerfeld bei den Deutschen Kart Meisterschaften stellen die „Schalter“ dar. Jedes einzelne Rennen bei der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft wird immer mit großer Vorfreude erwartet, denn hier geht es immer heiß her.

Im Gegensatz zu den Fahrern der DKM, DCKM und DJKM gibt es bei den Rennen der DSKM keinen fliegenden Start. Mit ihrer Schaltung ist es den Piloten sowohl beim Start als auch im Rennen möglich, durch geschicktes Schalten sich noch spannenderen Zweikämpfen zu stellen.

In der seit 2004 existierenden Meisterschaft dominierten bislang drei Fahrer: In den ersten beiden Jahren streifte sich der Deutsche Simon Solgat den Siegerkranz des Deutschen Schalt Kart-Meisters über. Seine Krone übernahm der Deutsche Marcel Jeleniowski. Im Jahr 2007 gewann schließlich der Belgier Rick Dreezen, der sich aktuell wieder ein packendes Duell mit Jeleniowski um die Vormachtstellung im DSKM-Klassement liefert.

Die Kart-Piloten können pro Veranstaltung insgesamt drei Mal punkten: Der Fahrer mit der schnellsten Runde im Zeittraining erhält für die Gesamtwertung zwei Punkte. Für den nach den Heats ausgetragenen Sprint gibt es für den Erstplatzierten 13 Punkte und für den Sieger im Finale 25 Punkte.


 
14.-16.05.2010 Int. DMV-Kartrennen Erftlandring-Kerpen
28.-30.05.2010 Int. ADAC-Kartrennen Oschersleben
18.-20.06.2010 Int. ADAC Würzburger-Kartrennen Wackersdorf
16.-18.07.2010 Int. ADAC-Kartrennen Ampfing
20.-22.08.2010 Int. ADAC-Kartrennen Hahn/Hunsrück