Permanente Witterungsänderungen mit teilweise herbstlichen Bedingungen würfelten das Klassement allerdings kräftig durcheinander und Lukas belegte im Zeittraining den siebten Platz. Der erste Lauf wurde im Regen gestartet und der mehrfache Bambini-Champion lag sofort auf der vierten Position. Kurze Zeit später rutschte Lukas jedoch in der schnellen Bergauf-Rechtskurve neben die Strecke und verlor zahlreiche Positionen. Beim Fallen der Zielflagge stand schließlich der neunte Platz für den Zwölfjährigen auf den Zeitenmonitoren. Auch wenn das Ziel des Wochenendes nicht erreicht wurde, freute sich der sympathische Nachwuchsrennfahrer im Gespräch mit den Journalisten: Internet: www.lukas-wenig.de
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Der erfolgreiche Kartsportler aus Wien reiste direkt von Hahn an die 900 Kilometer entfernte Strecke und konnte sich bereits am Mittwoch beim gemeinsamen Zelte aufbauen mit dem Team auf die bevorstehende Hitzeschlacht einstellen. Die WSK Serie ist das europaweit stärkste Kart-Championat und in der KF2 Klasse standen 42 Teilnehmer aus 13 Nationen am Start. Thomas Jäger kam auf Anhieb mit der schwierigen Strecke zurecht und war in den freien Trainings meist in der Spitzengruppe der Ergebnislisten zu finden. Um im wichtigen Zeittraining das Optimum aus seinem Birel-Material zu holen, entschied sich der KSB Racing Pilot in Absprache mit seinem Mechaniker dann allerdings für einen kurzfristigen Wechsel des Chassis. Trotz schwieriger Ausgangsposition schaffte er in den drei anstehenden Qualifikationsheats eine Verbesserung auf die zehnte Startposition und sollte somit am Sonntag aus der fünften Startreihe ins Prefinale starten. Mit perfekt funktionierendem Material ging es für den Youngster bis auf den vierten Platz nach vorne und das Ziel für das alles entscheidende Finale war nun definitiv eine Podiumsplatzierung. Thomas Jäger startete perfekt, verteidigte seine vierte Position und startete sofort die ersten Angriffsversuche auf den Drittplatzierten. Der 23-jährige Brite Chris Lock erwies sich jedoch als hartnäckiger und vor allen Dingen erfahrener Gegner, der sich vehement gegen die Angriffe des DKM-Laufsiegers wehrte. Buchstäblich in der allerletzten Kurve der letzten Runde setzte sich Thomas auf die dritte Position, hatte jedoch durch das Überholmanöver nicht mehr genügend Schwung für die Start- Zielgerade und musste sich schließlich im Foto-Finish doch mit der vierten Position zufrieden geben. In Anbetracht der hochkarätigen internationalen Besetzung ein weiterer Erfolg für den jungen Kartsportler, der sich nun bereits auf das nächste, große und wohl anspruchsvollste Internet: www.thomas-jaeger.at
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Prominentester Starter war Hugo Hakkinnen, Sohn des ebenfalls anwesenden Formel 1 Weltmeisters Mika Hakkinen. Die Teilnahme der nationalen Bambinichampions aus Italien, Russland, Frankreich, Spanien, Rumänien, Japan, Venezuela, Türkei, England, Holland, Finnland, Dänemark, Schweden, Schweiz, Österreich, Griechenland unterstreichen den Anspruch der MASTERS SERIES. Die Topteams von BIREL MOTORSPORT Junior Team, TONY KART Junior Team, DR RACING, EMILIA KART, BABYRACE, DEP COMPETITION, MORSICANI RACING, JOLLY TEAM, TOPKART, LENZOKART schickten ihre Fahrer mit dem besten Material in die Wettkämpfe. Das Medieninteresse war groß, u.a. werden die Rennen live auf RAISPORT im Fernsehen übertragen. Sophia Floersch ging in der Bambiniklasse der 9-12 Jährigen als einzige deutsche Pilotin an den Start. Die Bedingungen in Siena waren hervorragend. Hochsommerliche Temperaturen um 30 C brachten viel Grip auf die anspruchsvolle Strecke und eine perfekte Organisation sorgte bei Teilnehmern, Teams und Besuchern für beste Stimmung. In den freien Trainingssitzungen am Mittwoch und Donnerstag fand Sophia sich stets unter den drei schnellsten Piloten und lies so keine Zweifel aufkommen, ob ihr Können, Material und Talent für eine Topplatzierung ausreichen. Es schien zu einfach, bis es am Freitag nach dem ersten gezeiteten Training unerwartet rückwärts lief. Mit steigendem Gummi auf der Strecke veränderte sich das Gripniveau und das Setup musste fortlaufend angepasst werden. Sophia ist mit ihren 9 Jahren noch nicht 100%-ig präzise, wenn es darum geht, Veränderungen der Strecke auf das Setup des Karts zu reflektieren. Im Zeittraining kam hinzu, dass ihr im Verkehr der zweiten Gruppe nur fünf schnelle Runden möglich waren. Mit 0,266 sec Rückstand erreichte Sophia den 8. Platz, über alle drei Gruppen war es gesamt der 23. Platz. Die Aufteilung der 70 Fahrer in fünf Gruppen (A – E) bedeutete jeweils den 9. bzw. 10. Startplatz für die vier Heats am Samstag und Sonntag. In den Heats setzte Sophia mit ihrer Rennfreude den Grundstein zum Erfolg. Die schnelle Pilotin fuhr erstklassige Qualifikationsrennen, die sie zweimal auf dem 4. Platz und einmal auf dem 7. Platz beendete. Der Rückschlag kam im zweiten Heat: Ein übermotivierter Gegner blockte Sophia und schob sie auf der Start-/Zielgeraden beim Überholen quer bis in die Wiese, wodurch beide Fahrer verunfallten. Sophia wurde als 25. gewertet und fing sich reichlich Strafpunkte ein. Die Ermahnung der Sportkommissare an den gegnerischen Piloten für dieses gefährliche Manöver war nur wenig Trost. Trotzdem reichte es über alle vier Heats hinweg zum 22. Platz in der Penalita. Für die Finalrennen sind nur die besten 34 Fahrer startberechtigt, die restlichen Fahrer scheiden aus, da in der WSK MASTER SERIES kein Hoffnungslauf ausgetragen wird. Im Warm-Up am Sonntagmorgen überzeugte Sophia mit einem 5. Platz und machte sich und dem Team Mut für die anstehenden Rennen. Das Prefinale begann Sophia wohl aufgrund der bitteren Erfahrung aus dem Heatunfall zögerlich. In der Startrunde wählte sie eine weite Sicherheitslinie und in den harten Positionskämpfen hielt Sophia sich defensiv zurück. Sehr auf Ankommen bedacht schaffte Sophia nur eine Verbesserung auf den 19. Platz. Zumindest war Sophia damit im Finale ein Startplatz auf der besseren Innenbahn garantiert. Sophias Teamchef Paolo Viani, EMILIA KART, gab für das Finale ein präzises Ziel vor: Es geht nur nach vorne! Sophia hielt sich daran. In den 12 Runden des um 15.40 Uhr gestarteten Finalrennens überholte Sophia in jeder Runde, kämpfte und konterte. Bis zur 9. Position raste Sophia Richtung Spitze, bis sie in den letzten Runden vom Achtplatzierten mittels Kampflinie blockiert wurde. Drei folgende Fahrer nutzen dies, sperrten Sophia von der Ideallinie, weshalb sie letztendlich im Ziel auf den 12. Platz zurückfiel. Trotzdem war die Freude bei Sophia und dem gesamten Team groß. Der 12. Platz als einer der jüngsten Teilnehmer bei der hochkarätigsten Veranstaltung im Bambinikartsport im Wettstreit mit 65 Toppiloten der Welt ist ein Traumergebnis. Und das trotz nicht optimalen Zeittraining und Crash im Heat. Das Podium ging an Robert Shwartzmann (RUS), Nikita Sitnikov (RUS) und Angelo Giannone (ITA). Sophias Teamkollege und OPEN MASTERS Sieger 2009 Danilo Albanese wurde Fünfter. “EMILIA KART, mein Techniker fürs Setup Paolo Viani und Motorenpabst Stefan Morsicani haben super gearbeitet. BIREL stellte mit dem RK-Chassis die Basis. Ich habe mir eine gute Ausgangslage für die nächsten Rennen geschaffen, ich bin auf dem 14. Platz der Gesamtwertung. Wenn Zeittraining und Heats einmal zu mehr als 75% klappen, dann kämpfe ich ums Siegertreppchen mit. Versprochen!”, meinte Sophia nach dem Rennen. Kommendes Wochenende startet Sophia zum letzten Rennen der Easykartserie in Cervia, deren Wertung Centro führt sie auf dem ersten Platz an, die Meisterschaft ist greifbar.
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Der Rödermarker hat sich damit bereits ein Rennen vor dem Saisonfinale in Hahn das Ticket zum Weltfinale gesichert. Beim Finale in Hahn wird Maximilian trotzdem noch einmal voll angreifen, um sich eventuell auch den Gesamtsieg in der Deutsch-Österreichischen Wertung aller Teilnehmer zu holen. Geprägt war sein Auftritt auf dem Vogelsbergring zuvor von einer eher zurück haltenden Taktik. Einzig und allein die fehlenden Punkte zu sichern war das Ziel, welches Maximilian sicher und eindrucksvoll mit seinem 3.Platz erreichte. Mit diesem neuerlichen Triumph sicherte sich der Youngster den Status als einer der erfolgreichsten Rotaxpiloten in den vergangenen Jahren. Internet: www.maximilian-gunkel.de
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Die kartsport.de Redaktion wünscht dem Pechvogel eine schnelle Genesung. |
JUNIOR-World: Im Prefinale belegte Moritz Oberheim (Energy) Platz 2, im Finale Platz 3 Oberheim. Damit wahrt er noch alle Chancen auf den Meistertitel. Für den Showdown im Hunsrück darf man somit einen spannenden Dreikampf erwarten. MAX-World: Für Spannung sorgte Michaela Engelhard im Duell um Platz vier des Finales, auf welchem sich Lumma lange Zeit behaupten konnte. Doch gegen Rennende hatte Michaela Engelhard (Energy) die besseren Reserven und gab ihrem männlichen Kollegen das Nachsehen. |
Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein, zeigten die Piloten aus zwölf Nationen herzergreifende Rennen und untermauerten den Stellenwert der höchsten deutschen Kartliga. DSKM: Paolo de Conto feiert Saisonsieg vier und fünf Mit einem Bilderbuchstart verteidigte Paolo de Conto im Sprint seine Position und fuhr in einem souveränen Rennen seinen vierten Sieg in Folge ein. |
Auch Kremer vor dem Gewinn der Meisterschaft ! Ein Ergebnis nach Maß feierte das VPD-Team am vergangenen Wochenende anlässlich der RMC-Veranstaltung im hessischen Wittgenborn!
Besonders groß dabei der Jubel um Maximilian Gunkel, der sich in der MaxWorld-Klasse mit jeweils dritten Plätzen in Quali, Prefinale und Finale wichtige Punkte holte und mit diesem Ergebnis schon vor dem Abschlussrennen in Hahn als sicherer Gewinner der deutschen Rotax-Meisterschaft feststeht und damit einen Startplatz beim Weltfinale sicher hat! Herzlichen Glückwunsch! In Hahn wird Maximilian noch einmal angreifen, um sich eventuell sogar noch den Gesamtsieg in der Deutsch-Österreichischen Wertung aller Teilnehmer zu holen. Geprägt war sein Auftritt auf dem Vogelsbergring zuvor von einer eher zurück haltenden Taktik. Einzig und allein die fehlenden Punkte zu sichern war das Ziel, dass Maximilian sicher und eindrucksvoll mit seinem 3.Platz erreichte. In der JuniorCup-Klasse zeigte Moritz Kremer vor dem Saisonfinale noch einmal eine kämpferische Leistung und hielt nach Prefinale und Finale seinen größten Widersacher Kamali eindrucksvoll auf Distanz. Am Ende des Tages stand dann ein Doppelsieg zu Buche, der Moritz nun als Führenden der Gesamtwertung nach Hahn fahren lässt. Das gesamte Wochenende fuhr Moritz eine Bestzeit nach der anderen. Logisch dann auch, dass Quali und Prefinale eine klare Sache für den Wächtersbacher wurden. Bedingt durch den klaren Frühstart eines Konkurrenten, fiel Moritz auf den 2.Platz zurück und konnte somit seinen Speed nicht ausfahren. Der 13-jährige ging aberkein Risiko mehr ein, da sofort klar war, dass eine Rennleiterentscheidung gegen den bis dato Führenden ausgesprochen wird (10 Sekunden-Strafe). Mit einem Punkt Vorsprung in der Gesamtwertung geht es für Moritz jetzt zum Finale nach Hahn! Mit seiner bisher besten Saisonleistung sicherte sich in der DD2-Cup-Klasse Daniel Lampmann einen tollen 4.Rang ! Nach Platz 4 in der Quali und einem 7.Rang im Prefinale drehte der für den MSC Wittgenborn fahrende Lampmann im Finale groß auf. Geprägt war das Rennen von zahlreichen gegenseitigen Überholmanövern, ehe es Daniel gegen Ende des Rennens dann nach einem wahren Husarenritt gelang einen tollen 4.Platz nach Hause zu fahren. Ein weiteres Top-Ergebnis beim letzten Rennen in Hahn und Daniel findet sich in den Top 5 seiner Klasse wieder! Licht und Schatten für die Fahrer des VPD-Teams prägten die “Minis” in Wittgenborn: Mit Robin Rokobauer, Glenn Guth, Simona Lekaj und Jullian Müller gingen gleich vier Nachwuchsfahrer an den Start. Das beste Ergebnis erzielte dabei Neuzugang Julian Müller der über Rang 16 in der Quali und Platz 10 im Prefinale am Ende einen beachtlichen 6.Rang im Finale zu Buche stehen hatte. Diese Leistung fand bei Teamchef Andreas Gunkel größten Gefallen und lässt auf weitere zukünftige Erfolge hoffen. Während Rokobauer (9.Platz nach Kollision) und Guth (schaffte immerhin den Sprung von 17 auf 10) ein eher unauffälliges Rennen machten, zeigte sich Simona Lekaj diesmal zur Freude des Teams sehr kämpferisch, musste aber bei Ihrer Aufholjagd einen Teil des Auffahrschutzes “opfern” und wurde von der Rennleitung leider aus dem Rennen genommen. Schade!
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“Ein Mal waren wir ganz vorne, dann durch Kollisionen im Mittelfeld und im nächsten Rennen wieder unter den Top 3. Mit der Schnelligkeit der Piloten und dem Material war ich sehr zufrieden. Nur etwas weniger Kollisionen hätte ich mir gewünscht”, so Roland Schneider. Für das Allgäuer Team gingen jeweils zwei Piloten in zwei Klassen an den Start. Thomas Krebs und Falk Schneider waren die Akteure in der DKM. Maximilian Günther und Tim Zimmermann schickte der Teamchef bei der DJKM ins Rennen. “Alle Piloten wurden auch dieses Mal wieder von Blanken Tuning Motoren ausgestattet, die wie gewohnt perfekt schnell funktionierten”, ergänzte der Teamchef. In der DJKM hatte Maximilian Günther einen äußerst bravourösen Start: Platz 1 im Zeittraining gefolgt von einem ersten Platz im ersten Heat. Lediglich ein Crash im zweiten Heat machte den Doppelerfolg zunichte. Das Ergebnis: Mit einem 17. Platz im zweiten Heat musste Maxi von dem 8. Platz im Sprint antreten. Sein Teamkollege Tim Zimmermann konnte nach einem 15. Platz im Zeittraining, im folgenden ersten Heat den 11. Platz erreichen und sich im zweiten Heat auf den 8. Platz steigern. Im Sprint hatte Tim leider etwas Pech und sah als 17. die Ziellinie. Der Finalauftakt der Junioren verlief zunächst chaotisch. Nachdem die Ampel beim ersten Versuch streikte, wurde ein weiteres Mal neu gestartet. Auch dieses Mal konnten die beiden Teamkollegen Zimmermann und Günther nebeneinander starten, bis einer der beiden, Günther, in eine Kollision verwickelt wurde. Glücklicherweise konnte Maxi das Kart nochmals vorwärts bewegen, mittlerweile passierten ihn allerdings die hinterbliebenen Piloten, sodass Maxi sich mit einigem Rückstand am Ende des Feldes wiederfand. Am Ende überquerte er als 17. die Ziellinie. Sein Teamkollege Tim Zimmermann wurde glücklicherweise von Crashs verschont und konnte sein Maranellokart dadurch gegen Mitte des Rennens auf die 12. Position nach vorne steuern. Am Ende war es sogar der 11. Platz für den RS Motorsport Piloten. Im Gesamtklassement der DJKM wurde Maxi Günther mit Platz 7 bester Deutscher, Tim Zimmermann kam insgesamt auf den 24. Platz. Falk Schneider belegte nach einem 14. Platz im Zeittraining die Plätze 11 und 16 in den Heats, dadurch konnte er sich einen 21. Platz für den Sprint erkämpfen. Im Finale hatte der Mainzer etwas Pech und wurde als 21. Gewertet. Bei seinem Teamkollegen Thomas Krebs lief es dagegen glücklicher. Nach einem 10. Platz im Zeittraining, sowie einem 3. und 19. Platz in den Heats, startete der Däne von einem 15. Gesamtplatz aus den Heats in das erste der beiden Sonntagsrennen. Durch einen geglückten Start konnte sich Thomas schon nach wenigen Runden auf den sechsten Platz nach vorne schießen. Das Ende war allerdings noch nicht erreicht und so konnte Thomas am Ende als 2. die Ziellinie sehen! Die Wichtigkeit der Innenbahn in der Startphase des Finales durfte Thomas Krebs erfahren. Insgesamt 14 Plätze büßte Thomas ein und fand sich nach 2 Runden auf Platz 16 wieder. Er konnte sich allerdings wieder nach vorne kämpfen und beendete das Rennen als 7. Für das RS Motorsport Team geht es in Kürze zum nächsten großen Auftritt, dem U18 Worldcup in Spanien, gefolgt von dem ADAC Masters Finale. Weitere News auf www.rsmotorsport.de
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Nach Kerpen, Oschersleben, Wackersdorf und Ampfing machte die DKM schon fast traditionell auf dem Hunsrückring in Hahn zum letzten Mal in dieser Saison Halt. Das KSM Racing Team hatte mit Hendrik Grapp und David Detmers noch zwei Piloten im Rennen, die sich Chancen auf einen Podestplatz im Gesamtklassement ausrechnen durften. Bei den Junioren vertraten David Detmers, Max Edelhoff, Marcel Schilbach und Marek Böckmann die Teamfarben. Nach dem Zeittraining herrschte noch gute Stimmung in den Reihen der Tony-Kart Mannschaft. Marek Böckmann belegte Position zwei vor David Detmers auf Rang fünf. Edelhoff war 14. und Schilbach 20. In den Heats ging es dann aber drunter und drüber. Am besten kam David Detmers zurecht. Der Youngster aus Wien wurde einmal Zweiter, musste aber auch einen Ausfall verzeichnen. Damit qualifizierte er sich als Neunter für den Sprint am Sonntagmorgen. Wesentlich schlimmer erwischte es Marek Böckmann. Mit einem Ausfall und einem achten Rang rutschte er bis auf Position 22 ab. Max Edelhoff sah das Ziel in beiden Durchgängen als Neunter und stand damit auf Startposition elf, Marcel Schillbach folgte nach Rang zehn und 14 auf Startposition 19. Ähnlich wie am Samstag, strahlte die Sonne auch am Sonntag über dem 1.375 Meter langen Kurs und sorgte für bestes Kartsportwetter. David Detmers legte im Sprint einen Granatenstart hin und lag nach zwei Runden schon in den Top-Fünf. Im Rennverlauf machte er weiter Boden gut und wurde am Ende hervorragender Dritter. Dabei hatte der Österreicher riesiges Glück. Während des Starts rempelte ein Kontrahent Detmers’ über das Kart und touchierte die Zündkerze, welche dadurch sprichwörtlich am seidenen Pfaden hing. Auch der Sitz war gebrochen und an der Schulter war David ebenfalls verletzt. Umso erstaunlicher, dass er das Rennen überhaupt beenden konnte. Marek Böckmann verbesserte sich nach einer guten Aufholjagd auf Rang 15. Schilbach wurde wieder 19. Pech hatte diesmal Max Edelhoff: Nach einem Gerangel in der Anfangsphase wurde er nur 25. Das 18 Runde lange Finale begann turbulent, die Junioren brauchten gleich zwei Startversuche. David Detmers verteidigte zu Beginn seine Position, kämpfte mit steigender Renndistanz aber mit Vergaserproblemen und wurde letztlich als Sechster abgewinkt. Ein wirklich guter Start ins Rennen gelang Marek Böckmann. Der Youngster passierte einen Kontrahenten nach dem anderen und lag zur Rennmitte auf dem sechsten Platz, dann wollte er jedoch zu viel und geriet in eine Kollision. In der Endabrechnung belegte er dadurch nur Platz 23. Ähnlich wie Böckmann, arbeitete sich auch Edelhoff durch die Meute und schaffte als Zehnter den Sprung in die Top-Ten. Marcel Schilbach musste nach einem Unfall in der siebten Runde sein Kart im Aus abstellen. Im Gesamtklassement verbesserte sich Detmers auf Position fünf. Die fünf Schützlinge in der Deutschen Kart Meisterschaft erlebten ein Achterbahnwochenende. Der Berliner Hendrik Grapp etablierte sich nach dem Zeittraining als Teamleader. Mit Position drei hatte er eine gute Ausgangsposition für die Vorläufe. Im ersten Durchgang zeigte er eine souveräne Leistung und wurde Zweiter. Das Aus folgte im zweiten Rennen. Grapp verlor auf aussichtsreicher Position seinen Hinterreifen und qualifizierte sich dadurch nur als 13. für den Sprint. Teamkollege Jason Kremer folgte auf Position 14, vor Lucas Zuber auf 19, Jeppe Dahl Christensen auf 20 und Oleg Shirmanov auf 23. Im Sprint kam es für Hendrik Grapp noch dicker. In der dritten Runde wurde der vor ihm fahrende Kontrahent plötzlich langsamer; Grapp konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte. Jason Kremer büßte direkt am Start wichtige Plätze ein und verbesserte sich bis zum Fallen der Zielflagge auf Rang 19. Das Trio Zuber, Shirmanov und Christensen machte dagegen Boden gut und sah das Ziel als Elfter, 13. und 14. Nach seinem Ausfall im Sprint musste Grapp auch im Finale sein Kart vorzeitig im Aus abstellen. Ein ähnliches Schicksal ereilte Kremer und Shirmanov, die ebenfalls nicht über die Renndistanz kamen. Eine solide Leistung lieferten dafür Lucas Zuber und Jeppe Dahl Christensen ab. Zuber verteidigte Position elf und Christensen sammelte mit Platz 13 erste Meisterschaftspunkte. Bei den Schaltern setzte Julian Becker seinen Lernprozess weiter fort. Nach seiner Schaltkartpremiere vor einer Woche in Wittgenborn ging er in Hahn zum zweiten Mal an den Start. Mit einer abgeklärten Vorstellung sah er in den Vorläufen und dem Sprint das Ziel als 23 bzw. 24. Im Finale ging er aus der zwölften Startreihe auf die Reise und legte direkt einen guten Start hin. In den insgesamt 18 Runden verbesserte er kontinuierlich bis auf den 13. Platz und lag damit sogar in den Punkterängen. Abschließend gab es auch noch für das Teamcheftrio Peter Kaiser, Michael Schumacher und Thomas Muchow eine Auszeichnung. In der DKM-Teamwertung belegte die Mannschaft den dritten Rang und durfte hier auf das Siegerpodest steigen. Die Teamchefs Peter Kaiser und Thomas Muchow waren am Abend geteilter Stimmung: “Grundsätzlich waren wir mit bei der Musik, die Zeiten haben gestimmt, was auch das Ergebnis des Zeittrainings bestätigt. In den Rennen lief es jedoch wieder nicht für uns. So etwas ist natürlich enttäuschend. Soviel Pech wie 2010 haben wir seit unseren Einsätzen in der DKM noch nie gehabt. Trotzdem können wir mit unserer Arbeit zufrieden sein, denn trotz der vielen Zwischenfälle im Laufe des Jahres, haben unsere Fahrer noch beachtenswerte Platzierungen in der Meisterschaft erreicht. Auch der dritte Platz in der Teamwertung war letztlich ein versöhnlicher Abschluss.” Weiter geht es für das Team in zwei Wochen beim sechsten Lauf des DMV Kart Championship in Urloffen. Weitere Informationen auf www.ksm-motorsport.de
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Die zahlreichen Zuschauer an der Strecke durften sich beim Finalwochenende insbesondere über die hervorragenden sportlichen Leistungen der angereisten Kartsportelite freuen. Obwohl die Gesamtsieger in allen drei Klassen bereits vor der Abschlussveranstaltung feststanden, begeisterten die Akteure mit tollen Rennen und zeigten Kartsport auf höchstem Niveau. In den jeweils ranghöchsten deutschen Kartsport-Prädikaten Deutsche Junioren Kart Meisterschaft (DJKM), Deutsche Kart Meisterschaft (DKM) und Deutsche Schalt Kart Meisterschaft (DSKM) standen die Titelträger schon nach der vorletzten Veranstaltung im bayerischen Ampfing fest. Zwei Dänen und ein Franzose dürfen sich 2010 als Deutsche Kart Meister feiern lassen. In der DKM konnte Nicolaj Moller Madsen (Energy Corse) seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Der Däne, der erst kürzlich die KF2 Europameisterschaft gewinnen konnte, sammelt internationale Titel am Fließband. Von ihm wird man im Motorsport in den nächsten Jahren sicher noch einiges hören. Sein Landsmann Christian Sörensen (Solgat Motorsport) setzte sich mit seinem Finalsieg in Ampfing uneinholbar an die Spitze der DJKM. Sörensen tritt damit die Nachfolge des fliegenden Holländers Nyck De Vries, der den Titel zuletzt zwei Jahre in Folge gewinnen konnte, an. Bei den Schaltern drückte in dieser Saison der international sehr erfahrene Manuel Renaudie (AVG-Racing) der Konkurrenz seinen Stempel auf. Nach seinen Finalsiegen in Kerpen, Oschersleben und Wackersdorf reichte dem Franzosen ein zweiter Platz in Ampfing um den Meisterschaftsgewinn vorzeitig perfekt zu machen. In allen drei Prädikaten standen die Meister somit bereits vor den abschließenden Finalläufen in Hahn fest. Trotzdem ging es bei der Abschlussveranstaltung im Hunsrück nicht nur um die “Goldene Ananas”. Sowohl in DKM, DJKM und DSKM sollte es zum finalen Showdown um die jeweiligen Vizemeisterschaften und Podestplätze kommen. DJKM: Christian Sörensen – Meister verabschiedet sich mit Doppelsieg
Christian Sörensen war als einer der drei Titelträger 2010 zur Abschlussveranstaltung nach Hahn-Hunsrück gekommen. Als Führender in der DJKM-Gesamtwertung hatte er 116 Punkte und konnte bei 47 Zählern Vorsprung auf den Zweitplatzierten Norweger Dennis Olsen auch nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Hinter dem kleinen Blondschopf aus Dänemark durfte man jedoch einen spannenden Kampf um den Vizemeister-Titel erwarten. Im Zeittraining am Samstag waren es allerdings zunächst die Deutschen Kartsportler die Akzente setzen konnten. Der zuletzt sehr starke Maximilian Günther fuhr in 56,481 Sekunden die schnellste Rundenzeit aller 27 Teilnehmer und untermauerte damit seine großen Ambitionen in dem internationalen Spitzenfeld. Knapp dahinter platzierte sich der schnelle KSM-Pilot Marek Böckmann auf Rang zwei. Champion Christian Sörensen musste sich vorerst mit Platz drei zufrieden geben. Dies sollte sich in den Heats dann ändern. Birel-Pilot Sörensen gewann beide Qualifikations-Läufe und setzte sich damit souverän auf Rang eins der Heat-Gesamtwertung. Dahinter sicherten sich der Norweger Dennis Olsen und der Österreicher Lucas Auer als Zweiter und Dritter ebenfalls beste Ausgangspositionen für das Sprintrennen am Sonntag. Die beiden Schnellsten aus dem Zeittraining hatten dagegen weniger Glück. Maximilian Günther konnte zwar einen Heat gewinnen, musste sich nach Rang 17 im zweiten Quali-Lauf allerdings mit Startplatz sieben begnügen. Noch schlechter lief es für Marek Böckmann. Nach zwei unglücklichen Heats belegte der Tony-Pilot “nur” Rang 22 der Gesamtwertung. Am Sonntagvormittag standen dann die Sprintrennen auf dem Programm. Den Auftakt machten die DJKM-Piloten. Insgesamt neun Runden galt es auf der 1375 Meter langen Strecke zu absolvieren. Mit einem super Start setzte sich Christian Sörensen gleich an die Spitze des Feldes. Hinter ihm kam es wie erwartet in der ersten lang gezogenen Rechtskurve gleich zu Rangeleien. Unter den Leidtragenden war auch Maximilian Günther. Der Maranello-Pilot fiel nach einem Dreher bis ans Ende des Feldes zurück. Nach der Hälfte der Renndistanz hatten sich Sörensen und Auer ein wenig von den Kontrahenten absetzen können. Der Österreicher versuchte Druck auf Dänen auszuüben und ihn dadurch zu Fehler zu zwingen. Sörensen, der die schnellste Runde markierte, ließ sich nicht verunsichern und fuhr im Stile eines Champions einen souveränen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Ebenso sicher der zweite Platz von Lucas Auer vor seinem Landsmann David Detmers (KSM-Racing) auf Rang drei. Vor dem abschließenden Finale über 18 Runden hatte Lucas Auer damit beste Aussichten auf den Titel des Vizemeisters. Nach einem Problem mit der Startampel musste das letzte DJKM-Rennen 2010 abgebrochen und neu gestartet werden. Im zweiten Versuch verlief der Start planmäßig. Als Führender kehrte Lucas Auer aus der ersten Runde zurück. Gemeinsam mit Sörensen setzte sich Auer schnell vom weit auseinander gezogenen Fahrerfeld ab. Solgat-Pilot Sörensen schien schneller zu sein und übernahm folgerichtig in der vierten Runde die Führung. Anschließend war der Däne, der erneut die schnellste Rennrunde für sich verbuchen konnte, nicht mehr aufzuhalten. In überragender Manier fuhr er zu seinem zweiten Start-Ziel-Sieg am Sonntag und zeigte somit, dass er ein absolut würdiger DJKM-Champion 2010 ist. Als Laufzweiter sicherte sich Lucas Auer die DJKM-Vizemeisterschaft. Dennis Olsen der im Finale als Dritter die schwarz-weiß-karierte Zielflagge sah, belegte in der abschließenden Gesamtwertung mit nur einem Zähler Rückstand auf Auer den dritten Podestplatz. Während Marvin Dienst auf Rang fünf im Finale als bester Deutscher einkam, konnte Maxi Günther als bester “Schwarz-Rot-Goldener” in der DJKM-Gesamtwertung mit Position sieben abschließen. Endstand DJKM: 1. Platz: Christian Sörensen (Dänemark, Solgat Motorsport), 138 Punkte 7. Platz: Maximilian Günther (Deutschland, RS Motorsport), 53 Punkte und damit bestplatzierter Deutscher DKM: Moller-Madsen verteidigt Titel – Doppelsieg für Marvin Kirchhöfer
Nicolaj Moller Madsen, alter und neuer DKM-Champion und kürzlich gekürter KF2 Europameister aus Dänemark, konnte gelassen und mit einer großen Portion Selbstvertrauen ausgestattet die Reise nach Hahn/Hunsrück antreten. Beim großen Saisonfinale in Rheinland-Pfalz war es am Ende jedoch nicht der Energy-Pilot der der Veranstaltung seinen Stempel aufgedrückt hatte. Mit einem tollen Doppelsieg war es der Deutsche Marvin Kirchhöfer (DP-Racing-Team) der für das DKM-Highlight am Final-Wochenende sorgte und sich damit überraschend noch den Titel des DKM-Vizemeisters holen konnte. Nach seinem zweiten (!) Saison-Doppelsieg, Kirchhöfer hatte bereits in Wackersdorf beide Läufe zu seinen Gunsten entscheiden können, verbesserte sich der Gillard-Pilot in der Gesamtwertung von fünf auf zwei. Im Zeittraining am Samstagvormittag lief zunächst alles wie erwartet. Titelsammler und neuer Champion Nicolaj Moller Madsen holte sich die Pole und damit die beste Ausgangsposition für die anschließenden Qualifikations-Heats. Darüber hinaus wurde dies wie üblich mit zwei Wertungspunkten belohnt. Dahinter folgten mit Niklas Brinkmann (CRG-Holland) und Hendrik Grapp (KSM-Racing) zwei Deutsche Fahrer auf den Plätzen zwei und drei. Auch in den Heats dominierte der alte und neue Meister. Nach zwei Laufsiegen setzte sich der Energy-Pilot aus Dänemark an die Spitze der Heat-Gesamtwertung und durfte ohne jeden Zweifel als der Top-Favorit für den Sprint und das Finale am Sonntag gehandelt werden. Mit dem Sieg im dritten Heat setzte sich Niklas Brinkmann auf Position zwei der Gesamtwertung. Dies bedeutete Startreihe eins im Sprint. Als Dritter der Heats erarbeitete sich Marvin Kirchhöfer ebenfalls eine sehr gute Startposition für den Sprint. Beim Sprintrennen am Sonntagvormittag starteten 28 DKM-Piloten in den vorletzten Wertungslauf des Jahres über neun Runden. Moller Madsen entschied den Start für sich und führte die Konkurrenz im ersten Renndrittel an, ohne sich dabei entscheidend von den Verfolgern absetzen zu können. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Kampf um die vorderen Positionen. Im zweiten Renndrittel kam es zu einigen Führungswechseln zwischen den Top-Piloten. Schließlich war es Marvin Kirchhöfer, der in Runde sechs die Spitze einnahm und diese bis ins Ziel verteidigte. Thomas Krebs (RS-Motorsport) hatte einen riesigen Sprung nach vorne gemacht, der Däne verbesserte sich von Platz 13 bis auf Rang zwei nach vorne. Niklas Brinkmann durfte sich als Dritter über acht Meisterschaftspunkte freuen. Moller Madsen der lange um den Sieg gekämpft hatte kam als Fünfter ins Ziel. Für die schnellste Rundenzeit sorgte der Däne Bo Sörensen (Solgat Motorsport). Der Bruder von DJKM-Champion Christian Sörensen belegte am Ende Rang neun. Als sich die DKM-Piloten zum Finallauf aufstellten und es leicht zu tröpfeln begann, richteten sich sorgenvolle Blicke aller Starter und Betreuer gen Himmel. Glücklicherweise blieb es jedoch im Rennen über 18 Runden weitestgehend trocken. Am Start behielt Marvin Kirchhöfer die Nerven. Der Sieger des Sprints kam als Führender aus der ersten Runde zurück und vergrößerte in der Folge seinen Vorsprung auf die Verfolger. Als Verlierer des Starts dürfte sich hingegen Thomas Krebs gefühlt haben. Nach seiner starken Aufholjagd im Sprintrennen wurde der Däne beim Startgetümmel im Finale von Platz zwei auf Rang 15 nach hinten gereicht. An der Spitze ließ sich Marvin Kirchhöfer nicht mehr die “Butter vom Brot” nehmen. Mit einem respektablen Abstand auf die beiden ersten Verfolger Thomas Jäger (KSB-Racing) und Nicolaj Moller Madsen fuhr der DP-Pilot einen weiteren Sieg ein und leistete sich dabei keinerlei Fehler. Als Zweiter freute sich der Österreicher Thomas Jäger, der von sieben gestartet war, nach seinem Finalsieg in Ampfing über ein weiteres Top-Resultat. Da Moller Madsen in der vorletzten Runde von der Strecke gerutscht war und anschließend in die Box fuhr, war der Weg für Patrick Kappis (Solgat Motorsport) auf Rang drei frei. Die schnellste Runde ging an den Kanadier Phillip Orcic (Keijzer Racing) der als Vierter den Sprung auf das Siegerpodest nur knapp verpasste. Am neuerlichen Gesamtsieg des Dänen Nicolaj Moller Madsen konnte dies allerdings nichts ändern. Aus deutscher Sicht durfte sich man in der DKM-Gesamtwertung insbesondere über die Plätze zwei und drei von Marvin Kirchhöfer und Niklas Brinkmann freuen. Endstand DKM: 1. Platz: Nicolaj Moller Madsen (Dänemark, Energy Course), 131 Punkte DSKM: Titelträger Renaudie – Doppelsieg für Rivale De Conto
Der Franzose Manuel Renaudie durfte als neuer Champion recht gelassen an den 1375 Meter langen Flughafenkurs nach Hahn reisen. Obwohl sein italienischer Dauerrivale Paolo De Conto (Energy Corse) in den vergangenen Wochen reihenweise Spitzenresultate eingefahren hatte, konnte der Schalterpilot aus dem AVG Racing Team nicht mehr von der Spitze in der DSKM verdrängt werden. Im Zeittraining am Samstagvormittag setzte sich der neue DSKM-Meister Manuel Renaudie vor dem Briten Jack Hawksworth und dem Niederländer Verdi Geurts durch. Mit Beginn der Heats stand das Rennwochenende jedoch ganz im Zeichen des Italieners Paolo De Conto. Der Energy-Pilot, der jüngst KZ2- Europameister wurde und bereits beim letzten DKM-Lauf in Ampfing einen Doppelsieg gefeiert hatte, gewann am Samstagnachmittag beide Qualifikationsläufe und dominierte auch die Rennen am Sonntag. Nach seinem Start-Ziel-Sieg im Sprint war De Conto auch im Finale von keinem der 24 internationalen Top-Piloten zu stoppen. In beiden Rennen fuhr der Italiener die schnellste Rennrunde und verwies dabei den neuen DSKM Champion Manuel Renaudie auf Rang zwei. Aus deutscher Sicht schafften im Finale nur Dominik Schmidt (D.S. Racing) als Fünfter und Maik Siebecke (Team DMV) als Siebter den Sprung unter die Top-10. Bei der anschließenden Siegerehrung reichten sich die Rivalen respektvoll die Hand. Während De Conto zunächst für seinen Finalsieg geehrt wurde, dufte Renaudie anschließend Platz eins für den Sieg in der Gesamtwertung einnehmen. Hinter den beiden Spitzenpiloten Manuel Renaudie und Paolo De Conto belegte der Brite Mikel Ryall, der in Hahn/Hunsrück nicht am Start war, den dritten Rang der Gesamtwertung. Endstand DSKM: 1. Platz: Manuel Renaudie (Frankreich, AVG-Racing), 145 Punkte DMSB-Koordinator Stefan Wagner richtete nach der Finalveranstaltung bereits den Blick nach vorne: “Wir haben trotz rückläufiger Starterzahlen auch in diesem Jahr spannenden Kartsport mit hochklassigen Leistungen und vielen internationalen Spitzenfahrern erlebt. Wichtig ist, dass alle Teilnehmer ohne größere Verletzungen aus den Rennen heraus gekommen sind. Für die kommende Saison haben wir bereits einiges in Planung. Wir würden gerne ein Rennen im Ausland austragen und eine neue Klasse integrieren. Darüber werden wir sicher zu gegebener Zeit berichten. Der DMSB bedankt sich bei allen Aktiven, Beteiligten und den vielen Helfern für das Geleistete in der DKM 2010.” Auf Wiedersehen in der Deutsche Kart Meisterschaft 2011. |
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Nach der Hitzeschlacht in Wackersdorf präsentierte sich das Wetter diesmal von einer anderen Seite. Fanden die Zeittrainingssitzungen noch im Trockenen statt, öffnete Petrus zum Start der 14 Rennen seine Schleusentore und verwandelte den 1.038 Meter langen Vogelsbergring zwischenzeitlich in ein unberechenbares Rinnsal. Bambini A: Toni Wolf siegt doppelt
Mit Lucas Knepperges (TR Racing) stand nach dem Zeittraining ein neues Gesicht auf der Pole-Position. Auch nach dem Start zum ersten Rennen konnte der Youngster seine Führung verteidigen und war auf dem Weg zu seinem ersten Saisonsieg. Doch in der sechsten Runde sorgte einsetzender Regen für ein heilloses Durcheinander im Feld. Zahlreiche Dreher würfelten die Gesamtwertung durcheinander. Neuer Spitzenreiter war Toni Wolf (Schwabe Motorsport) vor Justin Barth (Ebert Motorsport) und David Beckmann (Schwabe Motorsport). Schnellster Mann auf der Strecke war Barth, der sogar kurzzeitig das Feld anführte. Nach neun Runden beendete die Rennleitung das Rennen vorzeitig. Toni Wolf behielt die Oberhand und siegte vor Justin Barth, David Beckmann, Nick Körner (Renngemeinschaft Graf-Zeppelin e.V.) und Marcel Lenerz (TR Racing). Letzterer lag nach dem Start am Ende des Feldes und zeigte eine beeindruckende Aufholjagd. Nach dem ereignisreichen ersten Rennen ging es im Finale ruhiger zu. Toni Wolf entschied den Start für sich und machte nach neun Runden den Doppelerfolg perfekt. Dicht hinter ihm komplettierten Justin Barth und Marcel Lenerz auf den Rängen zwei und drei die Podestplätze. Durch den Doppelerfolg von Wolf und einem schwarzen Wochenende für Kevin Metzner (Schwabe Motorsport) und Leonardo Momcilovic (Schwabe Motorsport) rückt das Feld in der Gesamtwertung nochmals enger zusammen und lässt auf ein spannendes Saisonfinale hoffen. Bambini B: Bastian Benz feiert ersten Sieg
Zu motiviert gingen die Jüngsten im Rahmen des DMV Kart Championships im ersten Rennen zu Werke. Zeittrainingsschnellster Max Hesse (Solgat Motorsport) und sein Verfolger Justin Rebbe (TR Racing) drehten sich in der Einführungsrunde und sorgten für Chaos in der Startaufstellung. Nach diesem Durcheinander benötigte die Rennleitung zwei Startversuche, um das Feld zu ordnen. Während Hesse im Startverlauf weit zurück fiel, übernahm Justin Rebbe vor seinem Teamkollegen Marcel Richter (TR Racing) die Führung. Die beiden verschufen sich direkt Luft zu ihren Verfolgern und machten den Sieg unter sich aus. Die Entscheidung fiel in der fünften Runde. Der bis dato Führende Richter drehte sich und musste Rebbe passieren lassen, der damit seinem ersten Saisonsieg entgegensteuerte. Marcel Richter wurde Zweiter vor Bastian Benz (Nees Racing), Anton Kostioukevitch (TR Racing) und Mike Beckhusen (ADAC Berlin Brandenburg e.V.). Bastian Benz legte im Finale einen Granatenstart hin und führte das Feld vor Justin Rebbe und Anton Kostioukevitch an. Während Rebbe sich in der zweiten Runde nach einem Dreher aus dem Spitzenpulk verabschiedete, baute Benz seine Position weiter aus und feierte, nach einer bis dato sehr durchwachsenen Saison, seinen ersten Saisonsieg. Auf Rang zwei folgte Anton Kostioukevitch vor Gesamtleader Max Hesse, der nach dem verkorksten ersten Rennen, noch Schadensbegrenzung betreiben konnte. KF3: Doppelerfolg für das KSM Racing Team
Einen kuriosen Start ins erste Rennen legten die KF3-Akteure hin. Auf nasser Fahrbahn drehten sich der Erst- und Zweitplatzierte Tom Lorkowski (Jedi Racing Team) und Dennis Anoschin. Während Polesetter Lorkowski sein Kart wieder ans Rollen brachte, war für Anoschin das Rennen schon vor dem Erlischen der roten Ampel beendet. Den Start gewann Luca Lüther (KSM Racing Team) vor Kirill Karpov (Team Zinner) und Alex Lambertz (KSM Racing Team), der aus der 15. Position auf die Reise gegangen war. Die drei bestimmten auch das Geschehen im Rennverlauf. Bei immer stärker werdendem Regen kontrollierte Lüther bis kurz vor Rennende das Tempo an der Spitze. Doch dann schlossen Lambertz und Karpov zu dem Führenden auf und sorgten für ein Herzschlagfinale. In der vorletzten Runde waren Lambertz und Karpov kurzzeitig an Lüther vorbei, doch der konterte. Eine Runde später ein ähnliches Bild, diesmal gelang Lambertz das entscheidende Manöver und er gewann vor Lüther und Karpov. Rang vier belegte Kim-Luis Schramm (ADAC Sachsen e.V.) vor Louis Walter (WST Motorsport). Auftaktsieger Alex Lambertz erlebte im zweiten Rennen einen denkbar schlechten Start. Noch im Startverlauf drehte sich der Youngster und musste sich am Ende des Feldes einordnen. Die Führung übernahm Kim-Luis Schramm vor Luca Lüther und Tom Lorkowski. Aber auch für Lüther nahm das Rennen nicht den erhofften Verlauf: In der zweiten Runden riskierte er zu viel und drehte sich ins Aus. Er konnte das Rennen zwar wieder aufnehmen, büßte aber viele Positionen ein. An der Spitze änderte sich dagegen nichts. Kim-Luis Schramm siegte, trotz einer drei Sekunden Zeitstrafe, vor Tom Lorkowski und Kirill Karpov. Vierter wurde Alex Lambertz, der nach seinem Dreher in der Anfangsphase ein hervorragendes Rennen fuhr. Auf Rang fünf fuhr Fabian Schiller (Jedi Racing Team) sein bestes Saisonergebnis ein. KF2: Patrick Kappis gewinnt Rennen und Formeltestfahrt
Diszipliniert starteten die KF2-Piloten in ihr erstes Rennen. Nachdem das Zeittraining noch auf trockener Fahrbahn über die Bühne ging, ähnelte der 1.038 Meter lange Kurs im ersten Rennen eher einer Wildwasserbahn. Patrick Gaab (Team Zinner) kam mit den Bedingungen am besten zurecht und dominierte das Geschehen. Dahinter lieferten sich Paul-Tobias Winkler (KSM Racing Team), Patrick Kappis (DMV Team Solgat) und Fabian Kreim (MSC Rodenstein) einen heißen Kampf. Als erster verabschiedete sich Patrick Kappis nach einem Dreher aus dem Verfolgertrio; zu Rennende sollte dieser jedoch noch einmal für Aufsehen sorgen. An der Spitze verschaffte sich Gaab etwas Luft. Zur Rennmitte schloss Lokalmatador Winkler aber zu dem Maddox-Piloten auf und machte mächtig Druck. Drei Runden später meldete sich auch Kappis zurück und es entwickelte sich ein Dreikampf an der Spitze. Zwei Umläufe später war es soweit, Kappis übernahm die Führung und siegte nach 17 Rennrunden. Patrick Gaab behauptete Position zwei vor Paul-Tobias Winkler auf Rang drei. Die Top-Fünf komplettierten André Matisic (KKC Racing) und Fabian Kreim. Im Finale untermauerte Patrick Kappis seine Titelambitionen. Der Solgat Motorsport Schützling fuhr in einer eigenen Welt und wurde als verdienter Sieger abgewinkt. Auf Position zwei lag über weite Strecken Paul-Tobias Winkler, dem aber in der sechsten Runde ein Fehler unterlief und der am Ende hinter Fabian Kreim, nur Dritter wurde. Rang vier erkämpfte sich Patrick Gaab vor Kevin Wolters (Jedi Racing Team). Durch seinen Doppelerfolg konnte Kappis seine Führung im Gesamtklassement ausbauen und profitierte dabei auch vom Pech seiner Verfolger Fabio Unverdruss (Jedi Racing Team) und Kevin Wolters. Zusätzlich gewann Kappis eine Formel BMW Testfahrt in Spanien. Rotax Junioren: Kemmling siegt in spannendem Finalrennen
Polesetter Kevin Kemmling (Kartschmie.de) entschied den Start zum ersten Rennen für sich, musste aber nur wenige Meter später den Weg durch die Wiese nehmen. Die Führung war damit Geschichte und er musste sich hinten einreihen. Seinen Platz erbte Moritz Oberheim (MSC Langenfeld e.V.), aber auch ihm unterlief auf weiterhin nasser Strecke ein folgenschwerer Fehler. An gleicher Stelle wie Kemmling rutschte er in die Wiese und verlor zahlreiche Positionen. Nun führte die sympathische Österreicherin Corinna Kamper (VDP Racing Germany) den Tross an und zeigte im Gegensatz zu ihrer männlichen Konkurrenz ein fehlerfreies Rennen. Beim Fallen der Zielflagge durfte sie sich über ihren dritten Saisonsieg freuen. Einen sicheren zweiten Rang fuhr Luka Kamali (KV Oppenrod) nach Hause. Mit konstant schnellen Rundenzeiten kämpften sich Kemmling und Oberheim durch das Feld und wurden noch hervorragender Dritter und Vierter. Als Letzter schaffte Lokalmatador Moritz Kremer (MSC Wittgenborn) den Sprung in die Top-Fünf. Zum Start des zweiten Rennens kam wieder die Sonne hervor und ließ die Strecke an vereinzelten Stellen abtrocknen. Prefinal-Siegerin Corinna Kamper konnte auch diesmal ihre Position behaupten und führte vor Kevin Kemmling, Fabio Wagner (Straube Motorsport), Moritz Oberheim und Moritz Kremer. Zu Rennmitte wurde es jedoch eng zwischen Kamper und Kemmling, die zwischenzeitlich nebeneinander durch die Kurven fuhren. Wirklich heiß wurde es aber erst in den letzten beiden Runden. Kamper und Kemmling wechselten mehrmals ihre Position, im Ziel hatte Kevin Kemmling am Ende die berühmte Spoilerlänge Vorsprung und siegte in einem Fotofinish. Ein unspektakuläres Rennen fuhr Fabio Wagner auf Rang drei vor Moritz Oberheim und Luka Kamali. Rotax Senioren: Julian Wagner dominiert Rennen
Auf heimischem Boden umrundete Maximilian Gunkel (MSC Wittgenborn) die Strecke am schnellsten und verteidigte auch im Startverlauf des ersten Rennens seine Position. Von hinten verbesserte sich Julian Wagner (M-Tec Racing) auf Position zwei und lieferte sich mit Gunkel einen packenden Kampf um die Führung. In der vierten Runde fiel die Entscheidung zu Gunsten des Österreichers Wagner, welcher letztlich haushoch mit zwölf Sekunden Vorsprung siegte. Position zwei beanspruchten gleich drei Piloten für sich. Nico Klasen, Christopher Friedrich (Kartschule Racing Team) und Maximilian Gunkel fuhren bis zum Rennende eng aneinander, wechselten aber nicht mehr ihre Positionen. Fünfter wurde Robin Püttmann (MPR Racing), der aus Position 17 gestartet, zwölf Plätze gut machen konnte. Im Nachhinein wurde Maximilian Gunkel aufgrund einer Rennleiterentscheidung disqualifiziert. Robin Püttmann war somit neuer Vierter vor Sebastian Michels (AK Racing). Julian Wagner knüpfte im Finale an seine Leistung des ersten Rennens an. Bei diesmal halbtrockenen Fahrbahnbedingungen war er ebenfalls unschlagbar und sicherte sich seinen vierten Sieg in Folge. Auf einem sicheren zweiten Platz folgte Christopher Friedrich vor Nico Klasen auf Rang drei. Vierter wurde Tobias Holzhäuser (DMV Team Tom-Tech) vor Robin Püttmann. In der Meisterschaft machte Wagner weiter Boden gut und liegt nun in Schlagdistanz zu den Spitzenreitern Klasen und Gunkel. KZ2: Wetter entscheidet Renngeschehen
Das M-Tec Racing Duo Alexander Schmitz und Klaus Geilhausen sicherte sich im Zeittraining der Getriebeklasse die erste Startreihe und verwies damit den siebenfachen Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher (KSM Racing Team) auf Position drei. Auf nasser Fahrbahn behielt Schmitz die Übersicht und entschied den Start für sich. Gastpilot Schumacher verlor zwei Plätze und kam als Fünfter aus der ersten Kurve. Lange konnte Spitzenreiter Schmitz seine Position aber nicht verteidigen und musste Tobias Zoll (Solgat Motorsport) ziehen lassen, der letztlich auch siegte. Michael Schumacher konnte ebenfalls einige Positionen gut machen und verbesserte sich in einem Schwung von Position fünf auf zwei. Nur eine Runde später war das Rennen für den KSM-Teamchef aber beendet. Am Ende der Start-Ziel-Geraden rutschte er ins Aus und musste sein Kart vorzeitig in der Box abstellen. An der Spitze war ab diesem Zeitpunkt alles entschieden. Zoll fuhr einem sicheren Sieg entgegen. Rang zwei belegte Dominik Schmidt vor Kevin Illgen (Team DMV), Michele di Martino (Jedi Racing Team) und Alexander Voll (M-Tec Racing). Ein wahrer Krimi spielte sich im Finale der Getriebeklasse ab. Vor Startbeginn war die Strecke zu großen Teilen abgetrocknet und einige Piloten gingen mit Slicks auf die Reise. Darunter auch Sieger Tobias Zoll und Michael Schumacher. Während das Feld in den ersten Runden eng zusammen hing, kristallisierten sich die Slicks als vorerst richtige Wahl heraus. Schnellster Mann im Feld war Michael Schumacher, der wieder einmal sein fahrerisches Können unter Beweis stellte. In der sechsten Runde führte er das Feld an und baute seinen Vorsprung auf mehrere Sekunden aus. Zweiter war Tobias Zoll vor dem ersten Piloten auf Regenreifen Dominik Schmidt (D.S. Racing). Doch der Wettergott hatte kein Einsehen mit den Fahrern. Fünf Runden vor Rennende öffnete er seine Schleusentore und ließ das Rennende zu einer Rutschpartie werden. Leidtragende aus dem Spitzenpulk waren Schumacher und Zoll, die sich den Piloten auf Regenreifen nicht mehr zur Wehr setzen konnten. So gewann letztlich Dominik Schmidt vor David Böhrke (DMV Team Tom-Tech), Kevin Illgen, Alexander Voll und Michele di Martino. Michael Schumacher wurde noch Siebter. DMV Kart Championship Serienkoordinator Manfred Schulte zog am Abend ein positives Resümee: “Wir haben an diesem Wochenende gesehen, welche Gegensätze herrschen können. Nach den heißen Temperaturen in Wackersdorf, hatten wir hier mit starkem Regen zu kämpfen. Trotz der schwierigen Bedingungen verlief die Veranstaltung reibungslos und vor allem fehlerfrei. Während sich die Meisterschaftskämpfe noch mal zuspitzen, können wir schon den ersten Sieger küren. Patrick Kappis hat die ausgeschriebenen Formel BMW Testfahrt gewonnen und wird im September zwei Tage nach Valencia reisen.” |
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Bereits am Freitag, bei trockenen Verhältnissen, zeigte Julian mit 2 Trainingsbestzeiten auf, obwohl der von der FIA ursprünglich zugeloste Motor von Parolin ausgetauscht wurde. Auch am Samstag im Regen zählte Julian Wagner zu den schnellsten Fahrern der neu geschaffenen Weltmeistschaft U-18. Nach 4 absolvierten Heats mit den Platzierungen 7,5,4 und 2 und 2 Prefinalen mit den Plätzen 5 und 6 (im 2. Prefinale mussten die schnellsten von hinten starten!!) wurde die Startaufstellung für das alles entscheidende Finale ermittelt. Pole-Position für Julian Wagner !! Leider war das Glück nicht auf Julians Seite. Ausgerechnet am Start des Finales wollte der FIM Motor nicht anspringen. Erst am Ende des Feldes konnte Julian die Aufwärmrunde in Angriff nehmen. Durch waghalsige Manöver über Curbs, Wiese und abseits der Ideallinie im Schmutz konnte er sich in der Formationsrunde gerade noch vor der roten Linie in der ersten Reihe einfinden. Sehr gute Performance zeigte sein Bruder Simon Wagner: Trotz Übergewicht von 6 KG konnte sich Simon mit den Plätzen 18,11,8 und 4 in den Heats direkt für das Finale qualifizieren. Sein fehlendes Training auf den für ihn ungewohnten Dunlop Reifen machte ihm anfangs Schwierigkeiten. Doch Simon Wagner konnte sich steigern und in den beiden Prefinalen Platz 17 und 13 erreichen, wobei ihm trotz Übergewicht die 3. schnellste Runde gelang!! Leider hatte Simon beim obligatorischen Startcrash kein Glück, wurde hinten weggedreht und in die Luft geschleudert. Bei der harten Landung wurde die Hinterachse verbogen und die Kette ging ab. Ergebnisse auf: Der nächste Lauf zur U18 Weltmeisterschaft finden von 26-29. August in Spanien statt. Infos auf:
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Der österreichische Mach1 Pilot Julian Wagner startete von der Pole Position, fiel im weiteren Verlauf des hart umkämpften Rennens jedoch bis auf den siebten Platz zurück. Bester deutscher Pilot bei der Premiere des neuen CIK-FIA WM Konzeptes war Hubertus-Carlos Vier auf dem 13. Platz. Der Franzose Anthoine Hubert dominierte trotz Einheitsmaterials mit einem Doppelsieg die CIK-FIA Academy Trophy, die im Rahmenprogramm der U18 WM ausgetragen wurde. Michael Waldherr vertrat die deutschen Flaggen sehr erfolgreich mit den Positionen neun und sechs. Die vom DMV für Wackersdorf organisierte KZ2 Open war eine klare Sache für den CRG/Maxter Piloten Kevin Illgen. Der schnelle Sachse sicherte sich einen niemals gefährdeten Doppelsieg während Marcel Jeleniowski (Tony Kart/Vortex) in beiden Rennen die jeweils hart umkämpfte zweite Position belegte. Die zweite von drei U18 WM Veranstaltungen findet von 27. – 29. August im spanischen Alcaniz statt, während das Finale dann Anfang Oktober im französischen Val d’Argenteon ausgetragen wird. Die U18 WM ist ein neues Konzept der CIK-FIA, welches konkret auf Kostenminimierung und Chancengleichheit ausgelegt ist.
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Auch beim vorletzten Saisonrennen der Kerpener Kart Challenge präsentierte sich Lukas Wenig in sehr guter Form. Der Nintendo Team Scheider Pilot war in den freien Trainings ganz vorne in den Listen zu finden und war zuversichtlich, an diesem Wochenende endlich den lange erhofften Sieg für sein Team rund um den zweifachen DTM Champion Timo Scheider einzufahren.





Nach seinem hervorragenden zweiten Platz beim Saisonfinale der DKM in Hahn/Hunsrück glänzte Thomas Jäger am vergangenen Wochenende auch auf internationaler Bühne beim WSK Masters Rennen im italienischen Siena.






Die WSK (World Series Karting) startete dieses Wochenende auf dem 1.037 mtr. langen Circuito di Siena im Herzen der Toskana den ersten Lauf der aus drei Veranstaltungen bestehenden MASTER SERIES. Der Einladung folgten über 220 Starter aus 34 Nationen. Die dabei erstmals international ausgetragene Bambiniklasse (60 ccm) war ursprünglich mit 54 Startern geplant. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde sie auf 70 Starter ausgeweitet, wovon 65 Fahrer in Siena teilnahmen.















Mit drei dritten Plätzen beim Rennen in Wittgenborn sicherte sich Maximilian Gunkel vorzeitig den Meistertitel in der deutschen Rotax Meisterschaft.



Bei einem Trainingsunfall hat sich der KF3 Junior Mario Ljubic den Arm gebrochen und wird wohl für den Rest der Saison an keinem Rennen mehr teilnehmen können.
Der Vogelsbergring in Wittgenborn war am 22. August Austragungsort des sechsten Saisonlaufs der Deutsch-Österreichischen DMV ROTAX MAX Challenge. Über 120 Teilnehmer waren auf die hochgelegene Strecke in Hessen gereist, um bei hochsommerlichen Temperaturen das vorletzte Rennen des Jahres zu bestreiten.
Nach Rennen in Kerpen, Oschersleben, Wackersdorf und Ampfing reiste der DKM Tross am vergangenen Wochenende (20.-22.08.2010) zum Finale auf den Hunsrückring/Hahn.



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Sichtlich erleichtert war Teamchef Roland Schneider nach einem fulminanten Wochenende bei den DMSB Prädikaten in Hahn, Hunsrück. Jegliche Wetteinsätze wären unberechenbar gewesen.



Der Hunsrückring in Hahn war am vergangenen Wochenende (20.-22.08.) Schauplatz des Finales der Deutschen Kart Meisterschaft. Das KSM Racing Team ging mit zehn Piloten an den Start und erlebte ein schwieriges Wochenende.




Beim fünften und letzten Lauf zur Deutschen Kart Meisterschaft 2010 in Hahn-Hunsrück gab es am Finalsonntag drei internationale Champions und jeweils drei Doppelsiege zu bestaunen. Bei den Gesamtsiegern triumphierten zwei Dänen und ein Franzose. Die Doppelsiege in Rheinland-Pfalz sicherten sich dagegen Piloten aus Dänemark, Deutschland und Italien.


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Im hessischen Wittgenborn absolvierte das DMV Kart Championchip am vergangenen Wochenende (15.08.2010) das fünfte Rennen der Saison. Bei widrigsten Witterungsbedingungen gingen in den sieben ausgeschriebenen Klassen 116 Teilnehmer an den Start. Prominentester Gast war F1 Rekordweltmeister Michael Schumacher in der Schaltkartklasse KZ2.






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Sensationelles Ergebnis für M-Tec/ Mach1 Fahrer Julian Wagner beim ersten Lauf zur CIK-FIA Weltmeisterschaft U-18. Zahlreiche Werksfahrer und der Europameister KF2 von 2009 Jordan Chamberlein sowie Teemu Suninen, Seriensieger in KF2, bildeten ein hochkarätig besetztes Fahrerfeld. Da die KF4 Motoren mit ca. 30 PS bei 15.000 U/min. immer wieder neu verlost werden, ergibt sich relative Chancengleichheit für alle Teilnehmer.







Nachdem er bereits eines der beiden Prefinales für sich entscheiden konnte, stand der Brite Dennis Jake auch im anschließenden Finale des U18 WM Auftaktes in Wackersdorf ganz oben auf dem Podium.










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